Izmir Köfte nach Art des Hauses

Und ab in den Ofen…

Es sieht ein bisschen aus wie Kochen nach Farben – was man ja eigentlich nicht machen soll. Aber im Fall der Izmir Köfte ergibt sich das bunte Bild einfach so. Für mich ist das Gericht so etwas wie der Prototyp der einfachen Mahlzeiten, die sich schnell zubereiten lassen, weil man alles eh da hat oder sich das Benötigte unaufwendig und schnell beschaffen lässt: Gehacktes, Zwiebeln, Knoblauch, Dosentomaten, Paprika und Kartoffeln.

Ich würze das Hackfleisch mit Salz, Pfeffer, Rosenpaprika, etwas Kreuzkümmel, Zwiebel und Knoblauch. In der Pfanne werden die länglich geformten Fleischbällchen in Olivenöl angebraten, dann herausgenommen und zur Seite gestellt.

Die geschälten Kartoffeln koche ich in der Zeit in Salzwasser vor, aber nicht so lange wie sonst zum direkten Verzehr – also nur etwa 10 Minuten. Ich denke, dass bei uns auf ein Teil Hack zwei Teile Kartoffel kommen. Also bei 400 g gemischten Hackfleisch nehme ich ca. 800 g Kartoffeln.

Dies ist eine Variante mit frittierten Kartoffeln. Auch lecker. Aber man sollte dennoch die Erdäpfel zuvor ein paar Minuten vorkochen.

In der Fleischpfanne schmore ich Zwiebel, Knoblauch und in dünne Scheiben geschnitten Möhren an, gebe 4, 5 zerstoßene Pimentkörner, Salz und Pfeffer, Tomatenmark, frischen Thymian aus der Kräuterspirale und natürlich die Dosentomaten (bei Bedarf zerkleinern) hinzu.[1]Natürlich spricht rein gar nichts gegen frische Tomaten. Aber dann sollte man etwas Flüssigkeit (Brühe) ergänzen. Etwas Petersilienwurzel (oder Pastinake), in kleine Würfel geschnitten, machen sich ebenfalls gut in der Sauce.

Mein Tipp: Der Clou für das Aroma ist eine Spur Zimt und eine Prise Zucker.

Alles auf kleiner Flamme ein paar Minuten schmoren, dann die Hackbällchen und die geviertelten Kartoffeln abwechselnd und rundum am Rand in eine Auflaufform geben, die Sauce darüber verteilen und zum Abschluss (mindestens) zwei Schoten Paprika (rot+grün) in Streifen geschnitten auf der Form dekorativ verteilen.

Alles für ca. 40 Minuten bei 175° Umluft im Ofen backen. Bon appétit! 🙂

Anmerkungen

Anmerkungen
1 Natürlich spricht rein gar nichts gegen frische Tomaten. Aber dann sollte man etwas Flüssigkeit (Brühe) ergänzen.

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