Das erste Kaiserbrot ist nur eine Frage der Zeit

Lange genug habe ich die Rezepte anderer Leute nachgebacken. Da kommen zwar regelmäßig sehr leckere Brote bei raus. Aber nun will ich mal eigene entwickeln.

Das ist sicher kein Hexenwerk, bedarf aber dennoch einer guten Vorbereitung. Es hilft, bewährte Rezepte zu analysieren, um die diversen Anteile an Mehlen, Schrot, Saaten, Schüttflüssigkeit etc. halbwegs passend zu ermitteln. Wenn man dann noch die Teigausbeute kennt bzw. weiß, wie man die angestrebte Teigausbeute erreicht, ist das die halbe Miete.

Selbstgebackenes Brot, hier ein Oldenburger, ist schon gut. Eigene Rezepte sind noch besser.

Ich gestehe gern, dass ich als lebenslanger Mathesteniker da immer wieder meine Probleme habe, aber mit ein wenig IT-Hilfestellung klappt auch das. 😉

Derzeit bin ich noch in der Analysephase. Speziell bemühe ich mich gerade, in verschiedenen bewährten Rezepten den sinnvollen Anteil der zu versäuernden Mehlmenge (manchmal auch Schrotmenge) zu bestimmen. Denn selbstverständlich plane ich, in erster Linie Sauerteigbrote zu backen. Dann kann es eigentlich losgehen.

Für den backtechnischen Hintergrund gibt es ja einige Helfer im Netz. Vor allem natürlich das großartige Blog von Lutz mit seinen vielfältigen Tipps und dem Backlexikon. Oder auch das Homebaking Blog von Dietmar, wo man zum Beispiel nachsehen kann, welche Stücke wie viel Wasser aufnehmen. Nicht ganz unwichtig bei der Rezeptentwicklung.

Als erstes will ich ein kerniges Mischbrot backen – Arbeitstitel: Kaiserbrot.[1]Ist inzwischen passiert.

Schau’n wir mal, dann seh’n wir schon. 🙂

Anmerkungen

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